1.6 Webstandards, Barrierefreiheit und Usability
Bevor Sie mit der Konzeption Ihrer Seite beginnen können, sollten Ihnen ein paar theoretische Grundlagen über den generellen Stil der Webseiten-Entwicklung nicht fehlen.
In diesem Zusammenhang ist vor allem das World Wide Web Consortium (W3C) zu erwähnen, welches Techniken wie etwa HTML, XHTML, CSS und viele weitere standardisiert. Da es sich bei diesem Gremium nicht um eine staatlich anerkannte Organisation handelt, sind die vom W3C vorgeschlagenen Standardisierungen lediglich Empfehlungen, die dennoch oftmals die Grundlage für so manche ISO-Norm bilden.
Wichtig für Sie zu wissen ist nicht was dieses Gremium macht, sondern dass es für verschiedene Technologien Standards gibt, an die Sie sich nach Möglichkeit halten sollten, da diese meist auch von den größeren Browserherstellern beachtet werden. Sicherlich ist die Webseiten-Entwicklung nach W3C-Standard keine Garantie dafür, dass die Webseite in allen Browsern gleich aussieht, aber dennoch sorgen Sie damit für eine saubere Basis, die möglichst korrekt von gängigen Browsern interpretiert werden kann. Die Entwicklung einer Seite nach Standards ist somit nur anfänglich beim Erlernen dieser ein gewisser Mehraufwand. Anschließend sinkt der Aufwand jedoch deutlich, da Sie weniger mit unterschiedlichen Darstellungen in verschiedenen Browsern zu kämpfen haben.
Wichtig für mich an dieser Stelle ist, dass Sie den Begriff Barrierefreiheit wenigstens grob einordnen können. Viele weitere Informationen zu diesem sehr tiefgreifenden Thema finden Sie im Web oder in entsprechender Fachliteratur.
Eine gute Usability sorgt dafür, dass die Nutzer auf Ihrer Webseite bleiben und möglichst einfach an die gesuchten Informationen oder Inhalte gelangen. Ihre Webseite sollte intuitiv benutzbar sein, ohne dass sich ein Besucher darüber Gedanken machen sollte, wie er die Navigation zu bedienen hat. Ebenso sollten die Kontraste stimmen, so dass Inhalte gut lesbar sind, was ebenso eine Voraussetzung für eine barrierefreie Webseite ist.
Bei diesen drei Themen sollten Sie meiner Meinung nach jedoch auch bedenken, dass Sie oftmals nicht alles gleichermaßen erfüllen können. Wie Sie Ihre Prioritäten setzen bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen, aber für mich steht beispielsweise immer die Usability einer Webseite ganz oben. Darauf folgt die Barrierefreiheit, die als positiven Nebeneffekt eine Optimierung des Quellcodes für Google und Co. mit sich zieht und zuletzt beachte ich die geltenden Webstandards, da diese in der Regel eher seltener Konflikte hervorrufen. Diese Priorisierung bedeutet nicht, dass Sie auf Webstandards und somit auf konformen Quellcode verzichten sollten, sondern damit ist lediglich gemeint, dass falls es einen Interessenskonflikt gibt, die Usability in meinen Augen die wichtigste Rolle einnimmt.
Webstandards
Wichtig für Sie zu wissen ist nicht was dieses Gremium macht, sondern dass es für verschiedene Technologien Standards gibt, an die Sie sich nach Möglichkeit halten sollten, da diese meist auch von den größeren Browserherstellern beachtet werden. Sicherlich ist die Webseiten-Entwicklung nach W3C-Standard keine Garantie dafür, dass die Webseite in allen Browsern gleich aussieht, aber dennoch sorgen Sie damit für eine saubere Basis, die möglichst korrekt von gängigen Browsern interpretiert werden kann. Die Entwicklung einer Seite nach Standards ist somit nur anfänglich beim Erlernen dieser ein gewisser Mehraufwand. Anschließend sinkt der Aufwand jedoch deutlich, da Sie weniger mit unterschiedlichen Darstellungen in verschiedenen Browsern zu kämpfen haben.
Barrierefreiheit
Neben den zu beachtenden Webstandards gibt es eine weitere Thematik, die Sie unbedingt kennen und beachten sollten. Unter Barrierefreiheit bzw. barrierefreiem Webdesign versteht man in der Regel Webseiten, die auch Menschen mit körperlichen Behinderungen, wie etwa Seh- oder Hörschwächen gut zugänglich sind. Blinde Menschen setzen häufig beispielsweise sogenannte Screenreader ein, die den Inhalt einer Webseite auslesen und in gesprochener Form wiedergeben. Dazu ist es wichtig, dass die Webseite solchen Hilfsmitteln möglichst einfach zugänglich ist. Verwenden Sie etwa lediglich Bilder um darauf Text darzustellen, so kann dieser Inhalt nicht erfasst werden, weder von Screenreadern, noch von Google. Wenn Sie also auf barrierefreies Webdesign setzen haben Sie in der Regel den Mehrwert, Ihre Seite auch bereits teilweise für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu optimieren. Beachten Sie also unbedingt, dass die Schrift Ihrer Webseite skalierbar sein sollte, dass Sie für Personen mit Sehschwächen entsprechend kontrastreiche Farben verwenden und wenn möglich sogar auf JavaScript und Flash verzichten, was wiederum nicht von Screenreadern oder Google erfasst werden kann.Wichtig für mich an dieser Stelle ist, dass Sie den Begriff Barrierefreiheit wenigstens grob einordnen können. Viele weitere Informationen zu diesem sehr tiefgreifenden Thema finden Sie im Web oder in entsprechender Fachliteratur.
Usability
Das Wort Usability kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Benutzerfreundlichkeit. Ihre Webseite sollte dem Begriff nach möglichst einfach und intuitiv benutzbar sein. Wie wichtig eine gute Benutzerfreundlichkeit ist zeigt beispielsweise aktuell das iPhone von Apple, welches von den Funktionen nicht unbedingt besser als andere vergleichbare Mobiltelefone ist, vor allem aber sehr viel einfacher handhabbar ist.Eine gute Usability sorgt dafür, dass die Nutzer auf Ihrer Webseite bleiben und möglichst einfach an die gesuchten Informationen oder Inhalte gelangen. Ihre Webseite sollte intuitiv benutzbar sein, ohne dass sich ein Besucher darüber Gedanken machen sollte, wie er die Navigation zu bedienen hat. Ebenso sollten die Kontraste stimmen, so dass Inhalte gut lesbar sind, was ebenso eine Voraussetzung für eine barrierefreie Webseite ist.
Zusammenfassung
Wenn Sie die in diesem Kapitel beschriebenen Themen für sich selbst zusammenfassen müssten, würden Sie sicherlich feststellen, dass hierbei vor allem der Mensch als potentieller Nutzer Ihrer Webseite im Vordergrund steht. Webstandards helfen dabei Ihre Webseite auf möglichst allen Browsern, Betriebssystemen und Geräten darzustellen, barrierefreie Webseiten ermöglichen auch behinderten Menschen einen Zugang zu Webinhalten und eine gute Usability sorgt dafür, dass sich die Nutzer Ihrer Webseite möglichst einfach zurecht finden.Bei diesen drei Themen sollten Sie meiner Meinung nach jedoch auch bedenken, dass Sie oftmals nicht alles gleichermaßen erfüllen können. Wie Sie Ihre Prioritäten setzen bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen, aber für mich steht beispielsweise immer die Usability einer Webseite ganz oben. Darauf folgt die Barrierefreiheit, die als positiven Nebeneffekt eine Optimierung des Quellcodes für Google und Co. mit sich zieht und zuletzt beachte ich die geltenden Webstandards, da diese in der Regel eher seltener Konflikte hervorrufen. Diese Priorisierung bedeutet nicht, dass Sie auf Webstandards und somit auf konformen Quellcode verzichten sollten, sondern damit ist lediglich gemeint, dass falls es einen Interessenskonflikt gibt, die Usability in meinen Augen die wichtigste Rolle einnimmt.