2.1 Definition der Zielgruppe
In diesem Kapitel geht es um die Definition bzw. oftmals um eine Einschränkung oder Festlegung in der Zielgruppe. Oftmals deshalb, weil es natürlich nicht immer eine ganz bestimmte Zielgruppe gibt, aber auch das ist eine wichtige Erkenntnis, mit der Sie arbeiten können.
Denken Sie dabei etwa an die vielen verschiedenen Altersgruppen, für die Ihre Webseite gemacht sein könnte. Ist sie etwa nur für sehr junges Publikum bestimmt sollten Sie sowohl in der grafischen Gestaltung, als auch aus Sicht der Usability ein ganz anderes Vorgehen bei der Planung haben, als wenn sich Ihre Seite beispielsweise an Studenten richtet. Vermutlich benötigen Sie sogar ganz andere Navigationsmetaphern, die den unterschiedlichen Altersklassen geläufig sind. Für das jüngere Publikum würden Sie so vermutlich möglichst große Buttons konzipieren, die eine Navigation auf der Seite möglichst leicht und offensichtlich machen. Im Gegensatz dazu könnten Sie für ein älteres und vermutlich anspruchsvolleres Publikum auf Dropdown-Menüs setzen, die eine Navigation innerhalb der Seite möglichst zielgenau und somit zeitsparend machen.
Wenn Sie den Besuchern Ihrer Seite viel Inhalt zur Verfügung stellen, sollten Sie zusätzlich eine druckbare Version zur Verfügung stellen, denn wer Mühe hat längere Texte auf dem Monitor zu lesen, der druckt Sie in der Regel zunächst aus.
Warum, weshalb, wieso?
Sicherlich werden sich einige von Ihnen fragen, warum es überhaupt Sinn macht eine Zielgruppe zu definieren. Generell ist dies sicherlich ein Schritt in der Konzeption Ihrer Webseite, den sie überspringen könnten, aber häufig kann Ihnen dies spätere Entscheidungen wesentlich vereinfachen.Denken Sie dabei etwa an die vielen verschiedenen Altersgruppen, für die Ihre Webseite gemacht sein könnte. Ist sie etwa nur für sehr junges Publikum bestimmt sollten Sie sowohl in der grafischen Gestaltung, als auch aus Sicht der Usability ein ganz anderes Vorgehen bei der Planung haben, als wenn sich Ihre Seite beispielsweise an Studenten richtet. Vermutlich benötigen Sie sogar ganz andere Navigationsmetaphern, die den unterschiedlichen Altersklassen geläufig sind. Für das jüngere Publikum würden Sie so vermutlich möglichst große Buttons konzipieren, die eine Navigation auf der Seite möglichst leicht und offensichtlich machen. Im Gegensatz dazu könnten Sie für ein älteres und vermutlich anspruchsvolleres Publikum auf Dropdown-Menüs setzen, die eine Navigation innerhalb der Seite möglichst zielgenau und somit zeitsparend machen.
Verschiedene Faktoren
Die folgende Einteilung bezieht sich auf die verschiedenen Alters-Zielgruppen, die definiert werden könnten. Es soll dabei eher um eine grobe Richtlinie für die anknüpfende Umsetzung der Webseite gehen, als um eine exakte Zielgruppendefinition, die sicherlich für ganz bestimmte Onlineinhalte notwendig wäre. Das Alter ist dabei lediglich ein Beispiel, an dem Sie eine mögliche Zielgruppe definieren können. Je nach Webseite sind selbstverständlich auch andere Kriterien, wie etwa die Berufsgruppe, denkbar.Junge Altersgruppe
Ist Ihr Angebot vor allem für die jüngeren Nutzer ausgelegt, so sollten Sie besonders auf eine leichte Handhabung wert legen. Ab einem Alter von ca. 12-14 Jahren tritt jedoch immer mehr das Design und eventuell damit verbundene Anpassungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Zudem sollten Sie darauf achten, dass Sie sich an die Richtlinien des Jugendschutzes halten.Mittlere Altersgruppe
Ein Großteil dieser Altersgruppe legt vermutlich viel Wert auf seriöse Angebote, so dass Sie sowohl auf eine gute Farbabstimmung, als auch auf einen reibungslosen technischen Ablauf Ihrer Webseite achten sollten. Wo sich jüngere Nutzer oftmals auf wenige ihnen bekannte Angebote im Netz beschränken, so nutzt diese Altersgruppe viel eher Suchmaschinen wie Google und Co. um hilfreiche Inhalte aufzufinden. Die Suchmaschinenoptimierung stellt somit oftmals einen wichtigen Faktor für den Erfolg Ihrer Seite dar.Gehobenere Altersgruppe
Besonders auffällig ist, dass viele Menschen mit veralteter Software im Netz surfen. Wollen Sie Ihr Angebot also auf diese gehobenere Altersgruppe (auch Silversurfer genannt) abstimmen, so sollten Sie besonders darauf achten, dass Ihre Webseite auch in älteren Browsern und auf niedrigeren Auflösungen gut aussieht. Zudem sollten Sie JavaScript und Flash möglichst sparsam einsetzen um Ihre Webseite einfach und somit für jedermann zugänglich zu gestalten. Da Dropdown-Menüs oftmals pixelgenau bedient werden müssen, sollten Sie auch hierauf verzichten. Denken Sie ebenso an eine nicht zu kleine Schriftgröße und an ausreichend große Buttons, die somit einfacher bedienbar sind.Wenn Sie den Besuchern Ihrer Seite viel Inhalt zur Verfügung stellen, sollten Sie zusätzlich eine druckbare Version zur Verfügung stellen, denn wer Mühe hat längere Texte auf dem Monitor zu lesen, der druckt Sie in der Regel zunächst aus.